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Ich bin verpflichtet, die psychotherapeutische Behandlung entsprechend den Psychotherapievereinbarungen des Bundesausschusses für Ärzte und Krankenkassen durchzuführen. Ich unterliege der Schweigepflicht und bin verpflichtet berufsethische Grundsätze einzuhalten.

Bitte die Krankenversichertenkarte des Kindes oder Jugendlichen zum ersten Gespräch mitbringen.

Kennenlerngespräch

Bevor man lange auf einer Warteliste steht, sollte man wissen, wer die Person ist, auf die man wartet. Das gilt ebenso für mich als Therapeutin.

Ich bin vielleicht die richtige Therapeutin für dich, Ihr Kind und Ihre Familie. Wenn ich das aber nicht bin, so sollten Sie sich aktiv nach einer Kollegin oder einem Kollegen umschauen.

Daher biete ich zeitnah ein Kennenlern-/Beratungsgespräch im Rahmen der psychotherapeutischen Sprechstunde an. Allerding nur, wenn ich absehen kann, dass ich auch weiterführende Termine anbieten kann, bzw. wenn es nur um eine Beratung geht.

Nach telefonischer Anmeldung vereinbaren wir ein ca. 50-minütiges Erstgespräch. Vorab sende ich Ihnen meinen Anmeldebogen zu, erfrage die Sorgerechtssiutation und schicken Ihnen die PATIENTENINFORMATION ZUM DATENSCHUTZ.

Die Eltern jüngerer Kinder kommen in der Regel erst mal allein.

Ab ca. 12 Jahren können die Kinder mitkommen.

Ab 15 Jahre kannst du auch alleine und ohne das Einverständnis deiner Eltern kommen – allerdings nur, wenn du gesetzlich krankenversichert bist.

Für privat versicherte Patienten gelten die Bedingungen, die vertraglich in ihrem Tarif festgelegt sind. Vor einer Terminvereinbarung sollte dies geklärt werden.

Gespräche für Privatversicherte und Selbstzahler berechne ich nach den aktuellen GOP-Tarifen.

Probatorik

Wenn wir uns im Zeitrahmen der fünf Sprechstunden gemeinsam dafür entschieden haben, dass eine therapeutische Behandlung möglich ist und die „Chemie stimmt“, können bis zu 6 Probestunden stattfinden, die auch Probatorik genannt werden. Diese Stunden werden in jedem Fall von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

In dieser Zeit lerne ich den Patienten kennen, mache oft eine Testung, z.B. eine Leistungs-/Intelligenztestung, erfahre etwas über die Lebensgeschichte und die frühe Kindheit und lerne die familiären Umstände kennen. Eltern oder Kinder füllen mir meist Fragebögen aus.

Am Ende dieser Zeit habe ich die benötigten Informationen, um eine Diagnose zu stellen, die ich mit dem Patienten und der Familie bespreche und erkläre.

Wir formulieren Ziele für die Therapie und schließen einen Therapievertrag.

Vom Antrag zur Therapie

Mit den Informationen und der gestellten Diagnose kann ich bei der gesetzlichen Krankenkasse eine Therapie beantragen. Eine Kurzzeittherapie dauert ca. 6-12 Monate und unterteilt sich in zwei Schritte: Kurzzeit 1 und Kurzzeit 2. Es werden hintereinander 12 Sitzungen für die Kinder bzw. Jugendlichen und 3 Sitzungen für Beratungsgespräche mit den Eltern oder Bezugspersonen beantragt.

Bei einer Langzeittherapie muss ich einen umfangreichen Bericht verfassen. Ein unabhängier Gutachter entscheidet darüber, ob der Behandlungsplan in der Form umgesetzt werden kann und genehmigt dann die Stunden. Der Bericht wird anonym verfasst und der Inhalt geht nicht an die Krankenkasse. Die Krankenkasse erfährt nur die Diagnose.

Eine Langzeittherapie geht ca 1,5 Jahre und umfasst 45 Stunden. Für die begleitende Beratung der Eltern bzw. Bezugspersonen können 11 Sitzungen zusätzlich beantragt werden

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